Hotel Post
Hotel und Restaurant in Mauterndorf

Über uns

Unklar ist, ob unser traditionelles, alt eingesessenes Haus, bereits knapp vor oder erst nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus erbaut wurde. Klar ist, dass es sich um ein geschichtsträchtiges Juwel handelt, dass zum Innehalten einlädt.

 
 
 
 

Die Geschichte Des Hauses

1893 kaufte unser Ahnherr, der Hotelier Ernst Mayr aus Wien das „Hotel zur Post“ in Mauterndorf an und brachte es wieder in Aufschwung. Zuvor hatte es mehrfach die Besitzer gewechselt, nachdem es lange Zeit der Hauptsitz des Geschlechts der Grimming war.

Ein Haus mit so viel Geschichte und Tradition ist selten in unserer Region. Schon beim Eintreffen werden Sie das große "Vorhaus" mit Gewölbe, der alte Sekretär sowie die verschiedenen Stuben zum Staunen bringen.

Das Wappen der letzten Gewerken, der Familie Grimming, ziert heute noch das Hotel. Und das Haus steht unter dem Schutz der Haager Konvention, einem völkerrechtlichen Vertrag zum Schutz von Kulturgut.

Im ältesten Gemäuer sind sogar einige Römersteine. Die Gewölbe stammen aus dem 16. Jahrhundert und sind nach dem Umbau des ehemals gotischen Hauses entstanden. Der Renaissance-Rittersaal wurde im Zuge eines Umbaus im Jahr 1850 samt seiner Einrichtung nach Wien verkauft.

 Wappen der Grimming

Das Geschlecht der Grimming

Seit Ende des 15. Jahrhunderts scheint das Geschlecht der Grimming in Mauterndorf auf. Ihre Geltung verdankten sie ihrer Stellung im öffentlichen Leben, ihrem Adel und ihrem Besitz, in dem auch der Bergbau eine Rolle spielte. Sie betrieben Hüttrauchöfen in Muhr, besaßen eine Schmiede und einen Hammer in Mauterndorf.

Ihren Hauptsitz hatten sie auf Schloss Niederrain bei Mariapfarr, das von 1677 bis 1771 in ihren Händen war. Im 16. Jahrhundert gehörten ihnen auch in Tamsweg mehrere Güter.

In Mauterndorf waren die Herren von Grimming als domkapitlische Pfleger eingesetzt, teils übten sie auch das Amt des landesfürstlichen Pflegers in Moosham aus und bekleideten andere Ämter.

Als ihr Hauptsitz ist das „Grimminghaus“, das heutige Hotel Post anzusehen, das mit einem Rittersaal von gediegener Schönheit ausgestattet war. Die kunstvolle Holzdecke wurde 1860 um 600 Gulden nach Wien verkauft. Der rote Marmorkamin mit dem Grimmingwappen und der Jahreszahl 1672 wanderte zusammen mit den Fenstergittern nach Schloss Moosham, wo sie im Rittersaal eingesetzt wurden.

Der einstige Treppengiebel und der gesamte rückwärtige Gebäudetrakt wurden damals abgetragen. Daneben gehörte zum Mauterndorfer Besitz der Grimming auch das ehemalige Postgebäude (Nr. 84), das Gugg- bzw. Hoogstoelhaus (Nr. 83) und der oft genannte „Bäumegarten“, wohl ein Relikt aus gotischer Zeit.

Für das Jahr 1740 scheinen die Grimming letztmalig in öffentlicher Stellung im Markt Mauterndorf auf. Ein langes Nachleben bewahrten ihnen ihre reichen Stiftungen und Grabstätten. Maria Elisabeth von Grimming, 1669 gestorben, liegt als Stifterin in der 1642 von ihr erbauten Wolfgangkirche begraben. In der Gruft neben ihr sind drei weitere Familienmitglieder bestattet. In St. Gertrauden erinnert der älteste Grimming-Grabstein an den 1513 verstorbenen Caspar Grimming. Eine steinerne Wandtafel erinnert an „Alexander Grimming von Niederrain, hf. Vicedom und Pfleger der Herrschaft Moshaim 1619."

Nach dem Aussterben der wohlhabenden Herren von Grimming im Jahr 1740 wechselte ihr Stammsitz, das spätere „Hotel zur Post“ (Nr. 85) mehrfach den Besitzer, bis es 1893 in unseren Familienbesitz gelangte.

Quelle: http://www.taurachsoft.at/erzweg/allgemein/mauterndorf_herren_von_grimming.htm